Tugce Topal
Sachbearbeiterin HR
Klar im Kopf und stark im Herzen
Interview von April 2026
Interview
Klar im Kopf und stark im Herzen ...
... so das Lebensmotto unserer engagierten Mitarbeiterin Tugce Topal, die wir in dieser Ausgabe ins Rampenlicht rücken. Tugce gibt uns Einblicke in ihre vielfältigen Aufgaben an unserer HF und verrät, wie sie ihre persönlichen Ambitionen mit dem Daily Business in Einklang bringt.
Wie sieht dein typischer Morgen aus, bevor du dich den Aufgaben an der Schule widmest?
Da ich Teilzeit arbeite, übernimmt mein Mann an meinen Arbeitstagen die Morgenroutine mit unserer 7-jährigen Tochter und bringt sie zur Schule. So kann ich direkt ins Büro gehen und starte den Tag damit, mir einen Überblick über meine E-Mails und die anstehenden Pendenzen zu verschaffen.
Wie würdest du deinen Job in drei prägnanten Adjektiven beschreiben?
Abwechslungsreich, strukturiert und spannend.
«Zudem unterstütze ich meine Vorgesetzte im Rekrutierungsprozess...»
Was sind deine Hauptaufgaben und was bereitet dir dabei die grösste Freude?
Ein grosser Teil meiner Arbeit betrifft die Administration rund um unsere externen Dozierenden, vom Eintritt bis zum Austritt inklusive Lohnadministration. Neue Dozierende erhalten beispielsweise Unterlagen sowie eine Anleitung und den Zugang zu easySoft, damit sie sich im BzG zurechtfinden und ihre Einsätze einsehen können. Ausserdem erfasse ich die Daten unserer Dozierenden, melde den Eintritt beim Erziehungsdepartement Basel-Stadt und erstelle den Vertrag.
Zudem unterstütze ich meine Vorgesetzte im Rekrutierungsprozess bei der Besetzung offener Stellen.
Mir gefällt besonders die Vielseitigkeit meiner Tätigkeit. Gerade diese immer wieder wechselnden Anforderungen macht die Arbeit im HR für mich spannend: Ich habe mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun und erlebe oft neue Situationen, aus denen ich auch lernen kann.
«So profitieren auch die Studierenden von einem reibungslosen Ablauf»
Unsere Studierenden streben einen Werdegang im Gesundheitswesen an. Wie trägst du im Hintergrund dazu bei, dass ihr Weg zum Abschluss reibungslos verläuft?
Ich habe keinen direkten Kontakt zu den Studierenden, sondern arbeite im Hintergrund und unterstütze unsere externen Dozierenden in administrativen Belangen sowohl beim Eintritt als auch während ihrer gesamten Anstellung. Wenn alles gut organisiert ist, können sie sich voll auf den Unterricht konzentrieren. So profitieren auch die Studierenden von einem reibungslosen Ablauf.
Du hast dich in letzter Zeit intensiv weitergebildet. Was war dein Fokus und warum war dir dieser Schritt wichtig?
Ich habe die Weiterbildung zur HR-Assistentin VSH Management abgeschlossen. Mir war es wichtig, mein Wissen im Personalbereich zu vertiefen und die verschiedenen HR-Prozesse noch besser zu verstehen. Eine Weiterbildung ist meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit, sich beruflich weiterzuentwickeln.
Wie kannst du dein neu gewonnenes Wissen direkt in deinen Arbeitsalltag an der Schule einbringen?
Die Weiterbildung war sehr praxisnah, weshalb ich viele Inhalte direkt in meinem Arbeitsalltag anwenden kann. Besonders im Rekrutierungsprozess habe ich ein besseres Verständnis für die einzelnen Schritte entwickelt und gelernt, wie wichtig ein professioneller Umgang mit Bewerbenden ist. Auch in der Personaladministration, im Arbeitsrecht und bei Sozialversicherungen konnte ich mein Wissen vertiefen, beispielsweise im Umgang mit Arbeitsbewilligungen sowie bei rechtlichen Vorgaben oder Fragen zur Pensionskasse.
«Für mich sind eine gute Planung, klare Prioritäten und das Dranbleiben sehr hilfreich»
Welchen Rat würdest du jemandem geben, der – genau wie du – Familie, Arbeit und Weiterbildung erfolgreich unter einen Hut bringen möchte?
Für mich sind eine gute Planung, klare Prioritäten und das Dranbleiben sehr hilfreich. Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, sich nicht zu viel Druck zu machen und realistische Erwartungen zu haben. Mein Rat wäre, Schritt für Schritt vorzugehen, sich bewusst Pausen zu gönnen, und ausreichend Zeit für Familie und Erholung zu nutzen.
«Ich schätze besonders den respektvollen Umgang und die Hilfsbereitschaft im Team...»
Was schätzt du besonders am Team und an der Kultur unserer Bildungsinstitution?
Ich schätze besonders den respektvollen Umgang und die Hilfsbereitschaft im Team. Die offene Art und der Humor im Arbeitsalltag tragen zu einer sehr angenehmen Arbeitsatmosphäre bei. Zudem spürt man, dass alle gemeinsam daran arbeiten, gute Rahmenbedingungen für die Ausbildung unserer Studierenden zu schaffen.
Gab es einen Moment oder eine Begegnung an der Schule, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
In den letzten Jahren gab es viele Momente und Begegnungen. Einen einzelnen Moment hervorzuheben ist daher schwierig. Besonders schätze ich jedoch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen und die vielen Situationen, in denen man gemeinsam Lösungen findet.
«...und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen und die vielen Situationen, in denen man gemeinsam Lösungen findet.»
Kurz & knapp
Kaffee oder Tee? Kaffee.
Digitales Tool oder Notizbuch aus Papier? Notizbuch aus Papier.
Mein Ausgleich nach einem produktiven Tag ist... Zeit mit meiner Familie und den Tag ruhig ausklingen lassen.
Mein Lebensmotto lautet... klar im Kopf, stark im Herzen.
Danke, Tugce, für das Interview.