Interprofessionelle Bildung am BzG

Fachtagung 2026

Freitag, 6. November 2026, 8.30–16.30 Uhr

Programm

Ab 8.30 Uhr

Ankommen bei Kaffee und Gipfeli

9.00 Uhr

Begrüssung
 
Simone Casanova Koordinationsverantwortliche Praxis-Schule
Thomas Stettler Leiter Bildungsgang Biomedizinische Analytik HF

9.10 Uhr

Einführung in die Fachtagung – Interprofessionelle Bildung am BzG

Ruth Steck Leiterin Bildungsgang Pflege HF
Thomas Stettler Leiter Bildungsgang Biomedizinische Analytik HF
Alexis Grand-Guillaume-Perrenoud Leiter Bildungsgang Medizinisch-technische Radiologie HF

 

9.20 Uhr

Interprofessionelle Bildung im Gesundheitswesen – Perspektiven aus der Praxis 

Fabienne Gloor Berufsbildungsverantwortliche Pflege, Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB)
Matthias Chiovarelli Berufsbildungsverantwortlicher, Psychiatrie Baselland
 

9.35 Uhr

Referat
Interprofessionelle Zusammenarbeit und Bildung: Gemeinsam lernen, gemeinsam handeln

Eine sichere und patientenzentrierte Gesundheitsversorgung setzt interprofessionelle Zusammenarbeit voraus. Doch welche Kompetenzen sind dafür erforderlich und wie lassen sie sich gezielt fördern?

In diesem Hauptreferat geben Prof. Dr. phil. Marion Huber und Dr. Matthias Witti einen praxisnahen Einblick in aktuelle Konzepte der interprofessionellen Zusammenarbeit und Ausbildung. Sie verbinden wissenschaftliche Grundlagen mit konkreten Beispielen und zeigen auf, wie Kompetenzen entwickelt, vermittelt und nachhaltig in Bildung und Versorgung verankert werden können.
 

Prof. Dr. phil. Marion Huber Leiterin Fachstelle für Interprofessionelle Lehre und Praxis, Leiterin der Forschungseinheit Interprofessionalität, Zürcher Universität für Angewandte Wissenschaften, ZHAW, Institut für Public Health
Dr. Matthias Witti Projektmitarbeiter AIdaptive, Leitung AG Interprofessionalität, Kommunikation und Gesundheit, LMU Klinikum München
 

10.20 Uhr

Einführung in die Workshops

Simone Casanova
Thomas Stettler

10.30 Uhr

Kaffeepause

11.00–11.45 Uhr

Sieben Workshops, sieben Sichtweisen – Auseinandersetzung mit dem Thema
Besuch der Workshops gemäss Anmeldung

Durchgang 1

11.55–12.40 Uhr


Durchgang 2

12.40 Uhr

Mittagspause

13.40 Uhr


Durchgang 3

14.35 Uhr

Zusammenfassung der Erkenntnisse aus den Workshops

15.00–15.25 Uhr

Kaffeepause

15.25 Uhr

Podiumsdiskussion:
Unterschiedliche Perspektiven – auf der Suche nach dem gemeinsamen Nenner

Interdisziplinäre Bildung lebt davon, dass unterschiedliche Professionen nicht nebeneinander, sondern miteinander denken und handeln. Wie schaffen wir es, diesen gemeinsamen Nenner nicht nur in der Theorie, sondern im Alltag von Schule und Praxis lebendig zu gestalten? Diese und weitere Fragen sollen mit unseren Gästen auf dem Podium diskutiert werden.

Prof. Dr. phil. Marion Huber Leiterin Fachstelle für Interprofessionelle Lehre und Praxis, Leiterin der Forschungseinheit Interprofessionalität, Zürcher Universität für Angewandte Wissenschaften, ZHAW, Institut für Public Health
Dr. Matthias Witti Projektmitarbeiter AIdaptive, Leitung AG Interprofessionalität, Kommunikation und Gesundheit, LMU-Klinikum München
Dr. med. Jördis Tielsch Medizinische Fakultät, Universität Basel
 

16.15 Uhr

Tagungsauswertung und Verabschiedung

Simone Casanova
Thomas Stettler

16.30 Uhr

Tagungsende – Auf Wiedersehen!

Die sieben Workshops

Die Workshop-Themen im Überblick

11.00–14.25 Uhr

Die sieben Workshops finden drei Mal statt und dauern jeweils 45 Minuten. Sie besuchen Ihre ausgewählten Workshops gemäss Voranmeldung.


 

Workshop 1

Interprofessionelle Bildung - den gemeinsamen Nenner identifizieren

Welche Kompetenzen sind für interprofessionelle Zusammenarbeit entscheidend? Wie können sie gemessen werden und welche Wirkung soll interprofessionelle Bildung erzielen? In diesem interaktiven Workshop erarbeiten Sie einen gemeinsamen Nenner als Grundlage für Bildung, Evaluation und Forschung.

Prof. Dr. phil. Marion Huber Leiterin Fachstelle für Interprofessionelle Lehre und Praxis, Leiterin der Forschungseinheit Interprofessionalität, Zürcher Institut für Public Health, Universität für Angewandte Wissenschaften, ZHAW. 

Workshop 2

Interprofessionelle Bildung im klinischen Alltag umsetzen

Interprofessionelle Zusammenarbeit beginnt damit, zu erkennen, wann sich Professionen miteinander austauschen sollten. In dieser Praxiswerkstatt lernen Sie, relevante Kommunikationssituationen im klinischen Alltag zu identifizieren, Informationen strukturiert zu übermitteln und Fallbesprechungen zu gestalten.

Dr. Matthias Witti Projektmitarbeiter AIdaptive, Leitung AG Interprofessionalität, Kommunikation und Gesundheit, LMU Klinikum München

Workshop 3

Im interprofessionellen Team berufliche Rollen entwickeln

Welche Rolle nehme ich im beruflichen Kontext ein und welche wird mir von anderen zugeschrieben? Das Fundament für die interprofessionelle Zusammenarbeit bildet ein klares Verständnis der eigenen professionellen Identität. Auf dieser Basis kann ein gemeinsames interprofessionelles Rollenverständnis entwickelt werden. In dieser Praxiswerkstatt reflektieren wir unsere eigenen Rollen, Erwartungen und Kompetenzen und leiten daraus Erkenntnisse für die professionelle Zusammenarbeit ab.

Ruth Steck Psychologin, lic. phil., Leiterin Bildungsgang Pflege HF

Workshop 4

Verständigung und Wirkung im interprofessionellen Alltag

Sprechen wir dieselbe Sprache? Interprofessionelle Zusammenarbeit lebt von einer gelingenden Kommunikation. Was braucht es, damit Kommunikation über Berufsgrenzen hinweg gelingt? Dieser Frage wollen wir gemeinsam nachgehen. Dabei stehen Erfahrungen, Perspektiven und Ideen im Mittelpunkt.

Dr. med. Michelle Ehmann Lehrperson Bildungsgang Pflege HF 
Claudius Keller Lehrperson Bildungsgang Pflege HF 

Workshop 5

Interprofessionelle Bildung im Praxischeck: erlebt, erprobt und reflektiert in der Reha Rheinfelden

In diesem Workshop werden erste Projektergebnisse «Interprofessionelle Bildung» der Reha Rheinfelden vorgestellt und gemeinsam reflektiert. Sie erhalten Einblicke in Erfahrungen, Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Umsetzung interprofessioneller Bildungsansätze in der Praxis. 

Karen Ziegler Leiterin Berufsbildung Pflege, Reha Rheinfelden
 

Workshop 6

Interprofessionelle Bildung am BzG

Was braucht es, damit aus dem interprofessionellen Bildungskonzept BzG gelebter Alltag in Schule und Praxis wird. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf bisherige Erfahrungen, die aktuelle Situation und planen zukünftige Entwicklungen. Anschliessend diskutieren wir konkrete Handlungsansätze und leiten mögliche Konsequenzen für die Praxis ab.

Simone Casanova Koordinationsverantwortliche Praxis-Schule
Alexis Grand-Guillaume-Perrenoud Leiter Bildungsgang Medizinisch-technische Radiologie HF

Workshop 7

Wenn jede Minute zählt: interprofessionelle Zusammenarbeit in der Schlaganfallversorgung

Zeitkritische Entscheidungen, klare Kommunikation und ein abgestimmtes Handeln sind entscheidend für eine erfolgreiche Schlaganfallbehandlung. In diesem Workshop bearbeiten Sie ein praxisnahes Szenario aus dem angiographischen Setting und erleben die Perspektiven verschiedener Berufsgruppen. Ein medizinischer Simulator für Eingriffe an Blutgefässen ermöglicht dabei einen realitätsnahen Einblick in den Ablauf. Gemeinsam werden Erfolgsfaktoren, Herausforderungen und Best Practices der interprofessionellen Zusammenarbeit reflektiert. Daraus leiten Sie konkrete Handlungsmöglichkeiten ab.

Severine Dziergwa Teamleiterin der Radiologiefachpersonen Radiologie und Nuklearmedizin, Universitätsspital Basel
Dr.med. Vera Aebischer Diagnostische und interventionelle Radiologie, Universitätsspital Basel
Eleftherios Remoundos Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Media Specialist, Universitätsspital Basel
 

Informationen

Tagungsort

BzG Bildungszentrum Gesundheit Basel-Stadt, Binningerstrasse 2, 4142 Münchenstein

Situationsplan und Anfahrtsmöglichkeiten
 

Unkostenbeitrag

Fr. 120.-- inkl. Mittagessen sowie Pausenverpflegung

Abmeldung

Das Stornieren der Anmeldung muss schriftlich an die Abteilung Weiterbildung des BzG (bzg-veranstaltungen@edubs.notexisting@nodomain.comch) erfolgen. Die Annullierung der Anmeldung ist bis zum Anmeldeschluss (27.10.2025) ohne Kostenfolge möglich. Nach diesem Termin oder bei Nichterscheinen zur Tagung ist die Tagungsgebühr zur Zahlung fällig. Es gelten unsere AGB.

Durchführung

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Ihre frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

Noch Fragen?

Fragen Sie uns per E-Mail an bzg-veranstaltungen@edubs.notexisting@nodomain.comch oder telefonisch unter  061 417 77 77.

Hinweise zu Foto- und Videoaufnahmen, rechtliche Hinweise und Datenschutz

Hinweis zu Foto- und Videoaufnahmen

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen gemacht. Die Aufnahmen können für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit, Berichterstattung, Werbung sowie auf unseren Social-Media-Kanälen veröffentlicht werden. Mit dem Erwerb eines Tickets und der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit der Anfertigung und Verwendung der Aufnahmen einverstanden. Sollten Sie nicht fotografiert oder gefilmt werden wollen, wenden Sie sich bitte vor Ort an unser Veranstaltungsteam. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Unterlagen der Tagung

Wir werden die Tagungsunterlagen zeitnah nach der Veranstaltung an dieser Stelle für Sie hochladen.

Anmeldung

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